Kondom oder Spirale? Egal, auf alle Fälle Verhütung.
23. Juni 2010Okay, das 4. Kind ist da, jetzt ist’s aber genug mit den Wunschkindern!Einige Monate gehen ins Land und plötzlich denkt man (hoffentlich), Mensch, da war doch noch was. Genau! Ein Leben zu zweit, als Paar, Liebemachen, Sex!
Kondome
Und damit man bei solchen heißen Gedanken nicht gleich wieder die Bremse ziehen muss, hilft es, beim nächsten Windelkauf gleich noch mal ‘ne Packung Kondome in den Korb zu werfen. Denn die anderen sind schon 3 Jahre überm Verfallsdatum und jetzt heißt es: kein Risiko. Dass das auch bei der Lümmeltüten immer noch besteht, wenn auch zu 0,000… Prozent, sollte bekannt sein.
Gut, die ersten Wochen der Liebelei sind längst vorbei, erinnert sei an Zeiten, in denen man drei Mal am Tag übereinander hergefallen ist, puuh. Wer sich diese Aktivität, auch nach einigen Kindern, erhalten hat (soll tatsächlich vorkommen!), der muss auf etwas anderes zurückgreifen. Antibabypille oder Spirale sind hier die Stichworte.
Die Pille
Die Anti-Babypille ist ein Segen für die Frauen. Wenn auch ein Hormoneller. Die Brigitte (oder war’s der Stern?) feierten neulich ihren Geburtstag. Für unsere Mütter war die kleine Runde noch ‘ne echte Errungenschaft, für uns ist sie Normalität. Hier gibt es unterschiedliche Ausführungen, von der Micropille bis zur Diane 21, entscheidend ist wohl die hormonelle Konstitution der Frau, die auf diese Art verhüten möchte.
Die Hormonspirale
Gleiches, den Segen betreffend, gilt für die Spirale. Es gibt die Kupferspirale und die Hormonspirale. Ich kenne Beides. Die Kupferspirale habe ich unbemerkt verloren, die Hormonspirale sorgte für unangenehme Veränderungen (starkes Schwitzen + Gewichtszunahme), sodass ich sie mir nach einigen Monaten wieder ziehen ließ. Natürlich spielen die Frauenärzte diese Nebenwirkungen herunter bzw. erwähnen sie erst gar nicht. Euch sollte klar sein, dass das Einsetzen der Spirale eine Privatleistung des Frauenarztes ist, er keine 10 Minuten dafür braucht, aber mindestens 200 Euro dran verdient. (Hinzu kommen die Kosten für die Spirale an sich, zusammen liegt man dann etwa bei 350 Euro), sprich, die Ärzte sind daran interessiert, das Ding möglichst vielen Frauen einzusetzen.
Bei den Meisten jedoch ist es wohl kein Problem und das Tragen der Spirale, welche Art auch immer, verursacht keinerlei Nebenwirkungen. Ganz im Gegenteil, die Hormonspirale wird oft Frauen empfohlen, die sehr starke Blutungen haben, denn die werden durch die permanente Ausschüttung von Hormonen wesentlich schwächer bzw. treten gar nicht mehr auf.(Ich habe im Netzt mal zu Nebenwirkungen von Hormonspiralen recherchiert und kaum etwas gefunden, solltet ihr auch zu ihren “Anwenderinnen” gehören, erzählt doch hier mal von EUREN Erfahrungen!)
Das Diaphragma
Nächste Verhütungsmethode: das Diaphragma. Es muss vom Frauenarzt in Größe und Art bestimmt werden und kann über die Apotheke bezogen werden. Ich kenne mich damit nicht aus, weiß aber von Anwenderinnen, dass es umständlich bzw. nicht besonders sicher ist. Wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt, könnt hier (im Kommentarfeld) gerne davon berichten.
Sterilisation
Das wohl absolut sicherste Mittel der Verhütung stellt die Sterilisation dar. Die gibt es übrigens nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer! Aber ich glaube, hier müssen wir uns nichts vormachen, Verhütung ist eine Sache der Frauen. Sie müssen sich überlegen, wie sie’s wollen und am besten finden Männer die Variante, mit der sie nicht viel bis gar nichts zu tun haben.
Fortsetzung folgt …



