Geburtsvorbereitung

Geht’s jetzt gleich los? Wenn der Schleimpfropfen abgeht …

Dienstag, den 6. März 2007

“Also bei mir ist der Schleimpfropfen morgens abgegangen und abends um elf war das Kind da.”, so letztens eine Freundin von mir. Bei der nächsten dauerte es 2 Tage, bis die Geburt einsetzte, bei mir ist es mittlerweile vier Tage her und noch immer ist keine ernsthafte Wehe in Sicht. Laut der Hebamme wird diesem Schleimpfropfen viel zu viel Bedeutung beigemessen. Am Ende sagt er überhaupt nichts darüber aus, wie lange es noch dauern wird. Das Einzige, was man sich jetzt klar machen muss, ist, dass es keinen natürlichen Schutz bzw. Abdichtung des Geburtskanals mehr gibt.
Schwimmengehen in stark verchlorten Gewässern oder auch schon der Zusatz von Badesalz ins Badewasser sei deshalb nicht mehr empfohlen. Aber letzteres geht ja zum Glück auch ohne!

Akupunktur in der Schwangerschaft

Sonntag, den 11. Februar 2007

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Fragt eure Hebammen! Entweder sie bieten es selbst an und empfehlen euch einen Spezialisten: es geht um Akupunktur für Schwangere. Viele Frauen schwören darauf und behaupten sogar, ihre Geburt wäre so leicht gewesen, weil sie vorher bei der Akupunktur waren. Fest steht, dass das Setzen der Nadeln an bestimmte Stellen des Körpers der Schwangeren oder Wöchnerin in folgenden Fällen helfen kann:

- Geburtsvorbereitung (Der Muntermund wird weicher und die Geburt dadurch leichter. In der Regel reichen 3-4 Sitzungen vor dem Entbindungstermin.)
- Entspannung und Vorbereitung auf die 2. bzw 3. Geburt bei vorhergehenden traumatischen Geburtserfahrungen
- Schwangerschaftserbrechen
- Wassereinlagerungen
- Bauch- und Rückenschmerzen
- Störungen im Wochenfluss
- Milchstau und Brustentzündungen
- Wochenbettdepressionen
- Erschöpfungszustände
- Kinderwunsch
- Verstopfung
- Harnwegsinfekte
- Schlafstörungen

Einige wenige Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten. Die meisten Patientinnen müssen sie aus der eigenen Tasche bezahlen. Rechnet etwa mit ca. 45 Euro für eine Sitzung. Für die Erstanamnese (dauert ca. eine Stunde) kann der Therapeut sogar bis zu 120 Euro verlangen.

Von schmerzenden Brustwarzen und gelber Vormilch

Freitag, den 1. Dezember 2006

brust.gif Neulich in der Apotheke, beim Nachkauf meines Pflegeöls, frage ich die Apothekerin, ob sie auch etwas hat, um die Brustwarzen einzuölen. Irgendwo hatte ich mal gehört, dass das bei Schmerzen hilft. Und mir tat vor allem meine rechte Brust weh, vorzugsweise draußen an der frischen kalten Luft. Prompt hatte ich eine Leidensgenossin getroffen. Sie (auch schwanger) klagte ebenfalls von schmerzhaften Brüsten. Ihr Frauenarzt riet ihr, Akupunktur zu machen. Die Schmerzen kämen von einem verklemmten Brustmuskel (hinten/Rücken) und könnten bis nach vorne ausstrahlen. (Ich weiß, dass der Brustmuskel gelegentlich schmerzen kann und der Schmerz bis in Arm oder Brust ausstrahlen kann, allerdings fühlt sich das eher an wie Herzstiche.) Außerdem gab sie mir den Tipp, bei Problemen ein heißes Bad zu nehmen oder warme Umschläge aufzulegen. Das würde den Schmerz lindern. Außerdem einölen. Entweder mit dem normalen Öl einfach immer mit einschmieren oder 1-2 Mal in der Woche mit Johannesöl, vorher ein wenig abrubbeln, um die Brustwarzen als Vorbereitung auf’s Stillen abzuhärten.

Gestern aber (ca. 25. Woche), in der Wanne, trat leuchtend gelbe Flüssigkeit aus meiner schmerzenden Brust. Was ist das? Heute rief ich meine Hebamme an, sie beruhigte mich. Das wäre ein gutes Zeichen, die Vormilch (so heißt das) zeigt, dass sich alles normal entwickelt und die Milchproduktion langsam anläuft. Also: kein Grund zur Sorge. Alles ist gut ;-)

Angst vor der Geburt

Montag, den 27. November 2006

Vor dem ersten Mal wissen die Frauen oft nicht, was auf sie zukommt. Sie hören von stundenlangen Wehen, schmerzvollen Geburten, aber vorstellen können sie es sich nicht. Bei einer zweiten Geburt sieht das schon anders aus. Zwar entschädigen diese Geburten oft für die ersten … aber vorher wissen tut man’s nie.

Deshalb hier ein paar Tipps für eine “entspannte” Geburt: [mehr...]

Dammmassage und das Öl dafür

Freitag, den 24. November 2006

Ich weiß nicht, wie viel Prozent der Frauen unter der Geburt einen Dammriss erleiden. Aber ich glaube, es sind ziemlich viele. Die Folgen sind unterschiedlich. Der Riss wird genäht und verheilt nach einiger Zeit. Während dieser Zeit allerdings kann das Auf-Toilette-Gehen sehr unangenehm werden. Regelmäßige Tannolact-Bäder sollten in der ersten Zeit Pflicht werden. Die Wunde heilt dann schneller ab und der Normalzustand ist bald wieder hergestellt. [mehr...]

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